Am Dienstag, 24. März 2026, trafen sich die Mitglieder des VSBS im Lavatersaal Zürich zur diesjährigen Generalversammlung. Zu den vielen guten Nachrichten gehörte der Zuwachs von Neumitgliedern in den verschiedenen Kategorien. Der Verband zählt nun aktuell 135 Mitglieder. Zu betrauern hatten die Anwesenden die Anfang Jahr verstorbene Bildhauerin Franziska Bachofner-Beck. Sie war über viele Jahre ein sehr engagiertes Mitglied und eine Stütze im RV Aare. Edith Nydegger, Treuhänderin des VSBS, präsentierte die erfreulich positive Jahresrechnung 2025. Diese kam dank Sparmassnahmen, mehr Mitgliederbeiträgen und den Preisanpassungen beim «Kunst und Stein» zustande.

Die traktandierten Geschäfte gaben zu keinen grossen Diskussionen Anlass und konnten speditiv abgewickelt werden. Der Antrag über Ergänzungen im QZ-Reglement wurde einstimmig angenommen. Ebenso die beiden Anträge des Regionalverbands Aare, für die Ehrenmitgliedschaft von Alois Herger sowie Sabine und Daniel Burla für ihr langjähriges Engagement im Verband. Ein willkommenes Intermezzo bot der deutsche Kollege Stephan Bickel, Fachgruppenleiter für Bildhauer und Steinmetze an der Meisterschule Freiburg i.Br. Er stellte in seinem Referat den vielfältigen Meisterlehrgang an der Freiburger Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule vor und warb für das nahe Freiburg als idealen Weiterbildungsort für Schweizer Berufskolleginnen.

Nach rund zwanzig Jahren als Präsident der Wirtschaftskommission und Vertreter im ASA-Lenkungsausschuss von Sicuro wurde Andreas Wüst von der Geschäftsleitung mit grossem Dank und einem Geschenk verabschiedet. Die anwesenden Mitglieder würdigten sein Engagement mit warmem Applaus. Ebenfalls verabschiedet wurde Doris Solenthaler. Als langjähriges GL-Mitglied wurde sie 2021 als erste Frau in der Geschichte des VSBS zur Präsidentin gewählt, seit 2024 teilte sie das Präsidium mit Lilian H. Zürcher, die ihr nun für ihre Verdienste um den Verband und ihren leidenschaftlichen Einsatz für den Steinbildhauerberuf dankte. Auch Solenthaler durfte sich über einen begeisterten Abschiedsapplaus freuen. Die seit einem Jahr vakante Stelle in der GL konnte durch die Wahl von Urs Lauber, Berufsfachschullehrer in Dagmersellen, neu besetzt werden. An die Stelle von Andreas Wüst als Präsident der Wirtschaftskommission tritt Urs Schmitt vom Natursteinwerk Schmitt in Herisau. Beide wurden einstimmig für ein Jahr bis zu den Gesamterneuerungswahlen im Jahr 2027 gewählt.

Textzusammenfassung: Doris Solenthaler
Bild: Lorenzo Bottinelli