Aktuell

VSBS Sommerversammlung 2013

 

Rund siebzig Mitglieder des Verbandes Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister VSBS trafen sich am 23. August im aargauischen Aarburg zur Sommerversammlung 2013. Der vom Regionalverband Mitte unter deren Präsidentin, Doris Solenthaler (Gebenstorf AG), mit viel Herzblut organisierte und gestaltete Anlass erwies sich einmal mehr ein würdiges «Familientreffen» der SteinhandwerkerInnen aus dem Grabmal-, Kunst- und Baubereich.

 

13 Qualitätszeichen

Im Mittelpunkt stand die Prä-sentation des nach einem Unterbruch von zwei Jahren erstmals wieder erfolgreich durchgeführten Qualitätszei-chenwettbewerbs für Grabmalschaffende (QZ-Wettbewerb). Ueli Gantner (Bülach) als Präsi¬dent der QZ-Kommission wür¬digte in gewohnt pointierter Art die 48 eingegangenen Ar¬beiten von 14 teilnehmenden Steinbildhauern und Steinbildhauerinnen. Die fünfköpfige Jury vergab 13 Qualitätszeichen, davon 3 mit besonderer Auszeichnung. Letztere gingen übrigens sämtliche an den Zürcher Bildhauer Gabor Hrusovszky, der schon in früheren Wettbewerben besonders erfolgreich war.
Ueli Gantner machte deutlich, dass es bei diesem Wettbewerb um mehr als einen elitären Wettstreit unter Grabmalgestaltern geht. Der QZ-Wettbewerb belebe die Diskussion um das Grabmal ganz allgemein und sei zudem eine Art Weiterbildung, da man auch aus den nicht ausgezeichneten Arbeiten viel lernen könne. Die Arbeiten des QZ Wettbewerbs 2013 werden in «Kunst+Stein» und später auch in anderen Fachzeitschriften veröffentlicht. Eingabefrist für den nächsten Wettbewerb ist der 31. Mai 2014.

Gäste aus Deutschland

Zu den weiteren Traktanden der Sommerversammlung gehörten eine allgemeine Orientierung durch den im Frühjahr neu gewählten VSBS-Präsidenten Ernesto Ghenzi, Rappeswil-Jona. Zudem berichteten die Präsidenten der einzelnen Verbandskommissionen über ihre laufenden oder geplanten Projekte. Unter den Gästen befanden sich unter anderen Hermann Rudolph, stellvertretender deutscher Bundesinnungsmeister und gleichzeitig Landesinnungsmeister von Bayern, sowie Titus Toscano, Präsident des Naturstein-Verbandes Schweiz NVS. Im Anschluss an den offiziellen Teil besichtigten die Teilnehmenden die Festungsanlage Aarburg. Diese bildete einst einen wichtigen Eckpfeiler der Habsburger und ist heute ein Heim für straffällig gewordene Jugendliche.
 
 

Der VSBS in Nürnberg

  Der Verband Schweizer Steinbildhauer- und Steinmetzmeister VSBS trat in Nürnberg mit einem starken Team auf und konnte als Gast am grossen und attraktiven Messestand des Bundesverbandes Deutscher Steinmetze BIV positiv auf sich aufmerksam machen.

Der BIV hatte zur Messe ein ausgesprochen vielfältiges Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Dazu gehörten nebst Vorträgen und praktischen Vorführun-gen unter anderem eine «Kreativwerkstatt» und eine kleine Grabmalausstellung, bei welchen sich auch die Schweizer und Österreicher beteiligen konnten, ein Steinmetz-Café als Treffpunkt und ein spezieller Kooperationsstand. VSBS-Präsident Ernesto Ghenzi zeigte sich nach Messeschluss äusserst zufrieden über den gemeinsamen Auftritt und hofft, dass sich die grenzüberschreitenden Beziehungen im Steinbildhauer- und Steinmetzgewerbe innerhalb des deutschsprachigen Raums in Zukunft weiter vertiefen lassen.
Grosszügige Sponsoren Mehrere Firmen und Einzelpersonen aus dem Kreis des Verbandes Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister VSBS haben die Auslagen für die drei Schweizer Teilnehmer beim 1. Europäischen Nachwuchswettbewerb mit Beiträgen zwischen 20 und 1000 Franken in Form von Bargeld oder Naturalien (Werkzeuge, T-Shirts) grosszügig unterstützt. Es sind dies, in alphabetischer Reihenfolge:

  • Daniel und Sabine Burla, Werkstatt für Natursteinarbeiten, Murten FR
  • Romano Fenaroli, Fenaroli Bildhauer, Zürich-Witikon
  • Walter Ghenzi AG, Natursteinarbeiten, Uznach SG
  • Robert Heidelberger, Gränichen AG
  • Thomas Liebig, Stoneage Liebig, Flüelen
  • Marco Marazzi, Marazzi AG, Kreuzlingen TG
  • VSBS-Regionalverband Nord
  • Roland Schmitt, Schmitt Natursteinwerk AG, Herisau
  • Doris Solenthaler, Steinbildhauerin, Gebenstorf AG
  • Lilian H. Zürcher, Steinbildhauerin, Schüpbach BE
  • Ferronato AG, Ehrendingen AG


Erfolgreich in Wettbewerben

War die Schweiz, wie erwähnt, bei den Ausstellern nur schwach vertreten, so machte sie da-für im Rahmenprogramm der Messe umso mehr auf sich und ihre Leistungen aufmerksam. Im renommierten «Deutschen Naturstein-Preis 2013» ging die bedeutendste Auszeichnung im Wert von 15 000 Euro an den Verfasser des Neubaus e-Science-Lab HIT auf dem Gelände der ETH Hönggerberg.


Nachwuchswettbewerb

Aus Schweizer Sicht gewissermassen das Tüpfchen auf das i setzte die 19-jährige Bildhauer-Auszubildende Melanie Sterba aus Bassersdorf ZH, die den erstmals während der Messe veranstalteten «Europäischen Nachwuchswettbewerb im Steinmetzhandwerk» gegen sechs männliche Mitbewerber für sich entscheiden konnte. Die nächste Ausgabe der Stone+tec findet turnusgemäss in zwei Jahren, vom 13. bis 16. Mai 2015, wiederum im Messezentrum Nürnberg statt. Aktuelle Produktinformationen von der diesjährigen Messe finden sich im Internet unter www.ask-stone-tec.com

 

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