Lebensgeschichten auf Grabmalen

Grabmale, die sich gestalterisch auf die unverwechselbare Persönlichkeit eines verstorbenen Menschen beziehen, sind die Zierde eines jeden Friedhofs. Bildhauerinnen und Bildhauer in der ganzen Schweiz sehen ihre Aufgabe darin, diese kulturelle Tradition zu pflegen und fortzuführen. Seit Jahrzehnten zeichnet ein Wettbewerb besonders gut gestaltete Grabmale aus.

Der Wandel auf dem Friedhof ist unübersehbar. Immer mehr Menschen lassen sich anonym bestatten. «Weshalb ein Grabmal?», fragen sich heute viele ältere Menschen, wenn sie ihr Testament aufsetzen. «Das kostet doch nur viel Geld, das meine Erben einmal für Sinnvolleres verwenden können.» Stirbt heute ein Mensch, erinnert daher oft nicht einmal mehr ein Namenschildchen an sie.

Gewiss: Rein materiell betrachtet haben anonyme Bestattungen etwas für sich. Wer sich dazu entschliesst, vergisst aber, dass Trauern etwas Natürliches ist und mit einem jahrelangen schmerzlichen Prozess verbunden sein kann. Solche Trauer aber braucht in der Regel einen konkreten Ort. Werden die zu Asche gewordenen Überreste eines Verstorbenen einfach irgendwo auf einer Bergwiese, in einem Wald oder Fluss verstreut, so fehlt ein solch klar definierter Trauerort, wo sich mit einem Toten noch jahrelang stille Zwiesprache halten lässt.

Schon seit vielen Jahrzehnten veranstaltet der Verband Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister (VSBS) unter Grabmalschaffenden in der ganzen Schweiz einen Wettbewerb für individuell gestaltete Grabmale und zeichnet die besten unter diesen mit einem Qualitätszeichen aus. Schöpferische, innovative Leistung sollen damit honoriert werden. Oberstes Ziel dieses Wettbewerbes ist es dabei, das individuelle Grabmalschaffen zu fördern und ein breiteres Publikum für Qualität zu sensibilisieren.
Beim diesjährigen Grabmal-Qualitätszeichenwettbewerb des Verbandes Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister (VSBS) wurden 45 Arbeiten eingereicht. Deren sieben erhielten ein Qualitätszeichen. (vsbs)


Beispiel eines persönlich gestalteten Grabmals
Das hier gezeigte Grabmal steht für einen Arzt, der sich Zeit seines Berufslebens mit Leib und Seele für seine Patienten eingesetzt hat. Es erzählt auf geheimnisvolle Weise etwas über den Verstorbenen, über dessen Krankheit und über die Verschwiegenheit des Arztberufes. Dieses Werk des Bildhauers Roman Brunschwiler aus Gossau SG und erhielt beim diesjährigen Wettbewerb des VSBS ein Qualitätszeichen. (Foto: VSBS)

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